Dienstag, 15. Oktober 2013

Thank You!

Dieser Eintrag soll jetzt mal dazu dienen Danke zu sagen!
Die ersten 2 Monate, sind aufregend, spannend, anstrengend, haben Höhen & Tiefen, aber wenn man dann tatsächlich den 3. Monat des Auslandsjahr anbricht, fängt man an richtig zu leben und die neue Heimat zu lieben! So zumindest bei mir, ich nämlich beginne nun erst wirklich zu realisieren das ich tatsächlich in den Staaten lebe, was weiß ich wie viele Kilometer von meinem eigentlichen Zuhause entfernt. Ich kann euch gar nicht sagen wie sehr ich meine Familie, meine Freunde und einfach meine gewohnte Umgebung zu Beginn vermisst habe! Es war alles neu, natürlich auch aufregend und spannend aber trotz allem dachte ich oft ich bin nur paar Wochen im Urlaub und morgen wache ich wieder in meinem alten Bett auf und geh wie gewohnt zur Göttenbach wo ich alle meine Freunde sehen würde. Glaubt mir dieses Gefühl war echt realistisch und manchmal wars enttäuschend das es nicht so war. Ich fühlte mich zudem anfangs unsicher in der Sprache, war zurückhaltend in meinen Klassen und fühlte mich auch in meiner Familie einfach noch als Gast, aber ich schätze das ist anfangs alles ganz normal. Ich muss sagen vorallem in den ersten 2 Monate habe ich vermutlich die meisten Erfahrungen mitgenommen! Man ist quasi auf sich ganz alleine gestellt, man muss anfangen klar zu kommen in einem fremden Land mit neuen Leuten und einer ganz anderen Kultur, aber das ist was mich letztenendes sehr stolz macht, das ich das meistern konnte und ich kann jedem zukünftigen Austauschschüler sagen, egal wie erschreckend die ersten Wochen sein mögen, es lohnt sich durchzuhalten denn danach beginnt man seinen Austausch in vollen Zügen zu genießen! 
Wie die meisten auch wissen hatte ich bis jetzt auch relativ viel Kontakt nach Deutschland, ich hatte mir nicht groß darüber Gedanken gemacht da ich sowieso zeit hatte und ich mag weiterhin Kontakt aufrecht halten, allerdings bemerkte ich nicht wie sehr mich das eigentlich vom Leben hier abhielt. Ich hab also alles etwas geringert aber versuche trotzdem noch alle auf dem Laufenden zu halten nur jetzt in größeren Abständen und mehr im Hintergrund. 
Ein paar hatten vermutlich mitbekommen das ich die letzte Woche ein bisschen Stress hatte, ich dachte ich wäre nicht richtig hier und müsste meine Familie vielleicht wechseln aber wie sich herausstellte basierte alles nur auf blöden Missverständnissen die sich durch ein einfaches Gespräch aus der Welt schaffen ließen. Und auch das zeigte mir Kommunikation ist das A und O, ich hab jetzt ein besseres Verhältnis zu meiner Host-Mum & Sister, denn je zuvor und fühle mich jetzt, nach über 2 Monaten auch tatsächlich als ein Mitglied der Familie, was mich sehr glücklich macht! Auch die anfangs oberflächlichen Freundschaften festigten sich im Laufe der Zeit und ich liebe jeden einzelnen Tag als kleine "Ms Sunshine" in der Schule, da es mir unglaublich viel Spaß macht und ich außerdem zu sogut wie allen meinen Lehrern (bis auf mein blöden Mathe Lehrer) ein freundschaftliches Verhältnis habe. 
Ich kann nicht beschreiben wie froh ich bin diesen Traum erfüllt zu bekommen! Ich bin mehr als dankbar, vorallem da ich all das auch noch mit Hilfe eines Vollstipendium ermöglich bekomme!! Allerdings hätte ich all das nicht erreicht hätte ich nicht so eine wundervolle Familie und so super tolle Freunde die mich immer und in allem unterstützen und hinter mir stehen! Danke an die allerbeste Mama auf der Welt, die all ihre Kraft in mich investierte und mich stets amutigte außerdem ein großes Dankeschön an meine Super Tante und meinen klasse Onkel, durch welche ich vorallem die Inspiration zum Reisen bekam! Natürlich auch an meine Omi & meinen Opi, an meine Patentante Ilona, Alex und meinen Onkel Heinz und vorallem auch an meinem kleinen Bruder den ich übrigens sehr vermisse! 
(Also I want to say thank you to my Dad, even if he's not here I truly believe he sees me from his place in the heaven! You made me to the person I am today, you're the biggest part in my story!) 
Und da ich weiß das viele meiner Freunde meinen Blog lesen, nehm ich mir jetzt auch mal die Zeit jedem einzelnen zu Danken. Danke an meine Freundinnen und Freunde die mich bei meiner Entscheidung stets unterstützten: Sina, Sophia, Katharina, Isa, Hannah, Franzi, Helli, Alex, Luisa, Milena, Thai, Fabio, Michi, Anna, Angi, Jule, Zera, Nico,Tessa und alle die ich jetzt nicht aufzählte aber genau wissen das sie auch gemeint sind & vorallem Danke an meine kleine süße Chaoten Klasse! Oh und danke auch an die Freunde meiner Familie! 
Was ich nach über 2 Monaten nun schon sagen kann ist, dass sich ein Auslandsjahr in jeder Hinsicht lohnt, man verändert sich auf jeden Fall, ich glaube am meisten in der anfangs Zeit, ich bin offener und auch selbst bewusster und vorallem bin ich dankbarer! Ihr glaube nicht wie sehr ich Deutschland mittlerweile schätze und vorallem wie sehr ich nun Familie & so gute Freundschaften schätze, denn viele hier haben das nicht.. 
Ach und ich hätte nie gedacht das Amerikaner so begeistert für Deutschland sind, ich kann's immer noch nicht glauben das so viele gerne die deutsche Sprache beherrschen würden und sogar in Deutschland leben würden! Was mich selbst dazu brachte mein Heimat Land mehr zu schätzen.. Aber gleichzeitig bin ich auch echt froh mal den amerikanischen Lifestyle erleben zu können.
Die rießen Malls mit allen möglichen Geschäften von Victoria Secret bis hin zu American Egal, sind für mich immernoch Abenteuer genug oder die Tatsache das ich hier wann immer ich will mal bei Starbucks vorbei schauen kann fasziniert mich immer noch obwohl das hier für alle Altag ist. Ich schätze also sowohl die USA aber auch unser schönes Deutschland und bin glücklich sagen zu können das ich in beiden Ländern ein Zuhase habe! 
So jetzt genug mit dem tiefgründigen Gerede, bei mir ist halb 2 Uhr nachts und für mich stehen heute die PSAT's an, aber dazu mehr im nächsten Eintrag!

Seee you guys <3